AG Let's make money!

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Auf diesen Seiten dokumentierte die AG "Let's make money" den Verlauf und die Ergebnisse ihrer Arbeit im 1. Halbjahr des Schuljahres 2010/2011. Ziel der AG - der 1. Platz beim Planspiel Börse der Sparkasse - wurde bereits in diesem Halbjahr erreicht. Des Weiteren war mit dieser Zielsetzung auch eine Einführung in die Fachwelt der Börse verbunden. Dies geschah auf Basis verschiedener Hilfsmittel und Unterrichtsmethoden. Auf Grund der zeitlichen Abfolge des Planspiel-Börse wird sich die AG im nächsten Halbjahr in der AG Olympinum auflösen. Bei weiteren Fragen wendet ihr euch bitte an den zuständigen Betreuungslehrer (s.u.).

Inhaltsverzeichnis

Wann / Wo / Wer

Die AG "Let's make money" richtet sich formal gesehen an die Stufen 8-13 des Gymnasium Adolfinum. Als Treffpunkt wurde in den ersten Sitzungen der Raum Altbau I/18 ausgewählt. Je einmal die Woche, in der 7-ten Studne Montags, wurde dort eine Stunde zu den Themen der Börsenwelt gelernt und recherchiert. Mit dem Auflösen der AG wurde immer mehr der Physikhörsaal 1 zum AG-Raum. Dieser wird auch für die Olympinum-AG zu treffen. In der nächsten AG-Phase wird versucht weiterhin Montags in der 7-ten Stunde Treffen zu veranstalten. Mit Änderung der Stundenpläne lässt sich dies jedoch momentan nicht sagen. Als betreuender Lehrer der "Let's make money" AG wurde Herr Jankowski ernannt. Er wird auch weiterhin in der AG "Olympinum" den Schülern und Schülerinnen zu Rat stehen.

Themen

Hier erfolgt eine kurze Auflistung der Themen, die die AG-Mitglieder im Laufe des Halbjahres besprochen haben. Die Themen lassen sich Plannung aber auch Fachspeziefische Themen aufteilen.

Datum
Themen
13.09.2010 Gründungsmitglieder erstellen ein Plakat, setzen Schwerpunkte der AG-Arbeit
20.09.2010 Grundbegriffe werden praxisnah ermittelt (GIER bei der Versteigerung einer 1 Euro-Münze)
22.09.2010 Einführungsveranstaltung "Planspiel Börse" der Sparkasse am Niederrhein
27.09.2010 Anmeldung der Schüler zum "Planspiel Börse", wichtige Links und TV-Sendungen
04.10.2010 Anlagedauer, Analyse von Unternehmen/Aktien, Erste Aktienkäufe im Planspiel Börse
11.10.2010 Ferien (bis 23.10.2010)
25.10.2010 Nun sind wir seit fast 3 Wochen dabei. Vorläufiger 2. Platz in der Region Niederrhein: können wir ihn halten? Wichtigste Überlegungnen heute: Wann soll man aussteigen?
01.11.2010 Feiertag
08.11.2010 Strategische Planung
15.11.2010 Heike Faller: Mein Jahr unter den Spekulanten UND die Frage, ob man für sein Geld besser selber arbeitet oder das Geld für sich arbeiten lässt. Und ist das Zweite überhaupt moralisch vertretbar?
22.11.2010 Charttechnik
29.11.2010 Money Management: Wann kommt der richtige Ausstiegszeitpunkt?
06.12.2010 Weihnachtsmann-Duell (Strategie-Spiel: Denken, was der andere denkt, dass man selber denkt, ...)
13.12.2010 Ist man zum Trader geboren oder kann man es erlernen? (Film)
20.12.2010 Nachricht von der Sparkasse: Wir sind unter den ersten 10 Teams beim Planspiel Börse
10.01.2011 Macht die Umgebung uns zu dem was wir sind oder kommt man größtenteils vorbestimmt auf die Welt?
17.01.2011 verlegt auf den 20.01.2011
20.01.2011 Termin bei der Sparkasse (15Uhr): Preisverleihung an die ersten 10 Teams des Planspiels Börse
24.01.2011 Planung der Inhalte der Olympinum AG
31.01.2011 Verlegt auf 07.02.2011 (8. Std.)
07.02.2011 geplante Themen: Finanzkrise, Gier, Anleihenmarkt
Ausblick: 04.10.2011 "Planspiel Börse 2011"

Börsen-Einmaleins

Aktie

Eine Aktie ist ein Wertpapier. Mit Aktien kauft man Rechte von Firmen. Mit Aktien kauft man Rechte an Firmen. Meistens werden Aktien rausgegeben, um das Eigenkapitel einer Firma zu erhöhen. Der Kurs einer Aktie hängt davon ab, ob mehr Aktien gekauft oder verkauft werden! Aktien weden an einer Börse gehandelt.

Börse

An der Börse wird mit Wertpaieren in Form von Aktien gehandelt. Man kann dort Aktien kaufen und verkaufen. Der DAX ist der "Deutsche Aktien Index" dort werden alle Kurse von bestimmten deutschen Firmen ausgewertet und damit ergibt sich der Kurs des DAX.


Fundamentalanalyse

Charttechnik

Chart.jpg

Börsenpsychologie

Unsere Erfahrungen

Durch den Handel mit virtuellen Aktien ließen sich Erfahrungen sammeln. Diese Erfahrungen basieren zum Teil also auf den Fehlern und auch den Erfolgen dieser AG. Diese Erfahrungen ließen sich, wie später festgestellt werden konnte, auch in der Fachsprache der Börsenwelt wieder finden. Hiermit wollen wir ein paar unserer Erfahrungen veröffentlichen:

25.10.2010: Amazon ist um 8% gestiegen, wurde sofort verkauft (sowas nennt man Gewinnmitnahme)

Hintergrund: In der AG wurde nach dem plötzlichen Anstieg einer Aktie diskutiert inwiefern sich die Aktie weitervorhersagen ließe. Dabei wurde festgestellt, dass es sinnvoll sei die jeweilige Aktie(in diesem Fall Amazon) sofort zu verkaufen. Das Problem bei einer Vorhersage ist, dass man nie eine genaue Angabe machen kann. Wenn überhaupt kann man versuchen einen Trend bei einer Aktie festzustellen. Jedoch kann diese Aktie sinken sofern sich Gegebenheiten ändern. Der Gewinn ist also mit einem enormen Risiko verbunden.

Vermeidbare Fehler

Diese Fehler lernte die AG zum Teil bei dem Planspiel-Börse selbst kennen. Aus diesen Fehlern lassen sich dem entsprechend auch Hilfen formulieren. Hier erfolgt eine kleine Auswahl der gemachten Fehler:

  1. Alles auf eine Karte setzen
  2. Gegen den Trend handeln
  3. Gewinner zu früh, Verlierer zu spät verkaufen
  4. Zu viel Hin und Her
  5. Tunnelblick
  6. Selbstüberschätzung

Informationsquellen

Um überhaupt einen Einstieg in die Börsenwelt zu finden, sollen hier exemplarisch einige Informationsquellen angegeben werden. Diese Informationsquellen dienen zum einen als Einstieg, bieten sich aber auch für erfahrene Börsianer an, um ihr Wissen zu vertiefen und vor allem auch, da sich immer wieder neue Aktientrends in diesen Quellen finden lassen.

Zeitungen

Meist lässt sich in Zeitungen eine eigene Rubrik zum Thema Wirtschaft finden. Vor allem wirtschaftliche Ereignisse beeinflussen den Aktienverlauf. Durch solche Berichte lässt sich also ein geringer Trend vorhersagen. Als Beispiel dient hier ein Handelslatt für Schüler: Handelsblatt für Schüler

Fernsehen

Börse im Ersten

Um den erfolgreichen Umgang mit dem Börsenhandel zu erzielen, benötigt man gewisse Informationen über das aktuelle Geschehen auf den Finanzmärkten dieser Welt. dabei kann einem die Informationssendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders "Börse im Ersten" behilflich sein. Hier wird großen Wert darauf gelegt das aktuelle Geschehen mit der Börsentheorie zu verbinden.Das Besondere an gerade dieser Sendung zeichnet sich auch darin aus, das sie auf Grund des weitgefächerten Publikums sehr knapp gehalten ist. Es entsteht also eine Sendung für Laien als auch für die jeweiligen Börsenexperten.

Als Beispiel sollen die Inhalte der letzten Sendungen(19.10.2010-22.10.2010) dienen:

19.10.2010: In dieser Sendung wurde der Fokus sehr stark auf Warren Buffett selbst gerichtet. Im Vordergrund stand dabei der Kauf vieler Muinch Re-Aktien, denn da Buffett momentan c.a. 10% der Aktien besitzt, könnte sich daraus eine Art Trend auf Grund der Persöhnlichkeits Buffett selbst ableiten. Etwas sekundär betrachtet wurde letztendlich auch auf die Leitzinsenerhöhung der chinesischen Regierung eingegangen, denn viele Experten bemängeln die Lage einer so genannte Immobilienblase, die sich auf Grund der finanziellen Bedingungen gebildet hat.

20.10.2010: Hier wurde BASF sehr hervorgehoben. Dieses seit 150 Jahren bestehende Unternehmen konnte die Finanzkrise sehr schnell hinter sich lassen und den Gewinn ihrerseits im Vergleic zum Vorjahr verdoppeln. Auf 10 Jahre gesehen, ergab sich ein Gewinn von 103%(25Euro im Jahr 2000; 51,93 Euro im Jahr 2010).

21.10.2010: In die Sendung wurde die Börsenflaute im Sommer besprochen. Gerade das Banken durch Altlasten kein Geld investieren können erschwert den Markt. Daraus folgt, dass eigentlich die Zinsen erhöht werden müssten. Dies kann jedoch auf Grund der Gesetzeslage in den jeweiligen Ländern nicht geschehen. Daraus folgt der große Verlust vieler Banken, beispielsweise der Bank of America mit einem Verlust von 5,2 Mrd Euro.

22.10.2010: Diese Sendung widmete sich der Auflösung vieler Fonds in der Finanzwelt, da gerade in diese oft investiert wurde. Durch ein aufwendiges Verfahren, kann nach Prognosen das Geld jedoch wieder zurückgezahlt werden.

Filme / Dokumentationen

Neben den Zeitungen sind vor allem Reportagen und auch Dokumentationen wichtig um die Börsenwelt zu verstehen. Solche Dokumentationen bieten also auch einen perfekten Einstieg. Meist sind sie aber auc noch detailreich, womit sie als Ergänzung zu den anderen Informationsquellen gesehen werden können.

Wikipedia-Artikel über den österreichischen Dokumentarfilm Let's Make Money von Erwin Wagenhofer (2008)

Der Film handelt von verschiedenen Aspekten der Entwicklung des weltweiten Finanzsystems. 1. Lassen Sie Ihr Geld arbeiten, 2. Investitionsland Indien, 3. Chancen auf den Emerging Markets, 4. Von langer Hand geplant, 5. Steigende Guthaben - Steigende Schulden, 6. Überlebensgrundlage, 7. Enteignung der Gemeinschaft, 8. Im Namen der Freiheit, 9. Steigende Gewinne - Sinkende Löhne, 10. Gewinne für Wenige - Verluste für Alle, 11. Wie lange können wir uns die Reichen noch leisten?, 12. Selektionsmechanismen.

Links

Planspiel-Boerse2010-Ende.jpg

Portal Finanzen

ZEIT Wissen Podcast Die Physik des Dax

Aktuelles

Planspiel Börse ist zu Ende. "Partner für Schule" und Handelsblatt ehren die Sieger (s. Bild rechts). In der Region Niederrhein holen Jan und Franz den ersten Platz. Glückwunsch!!! Damit wurde zugleich das erste Ziel der AG erfüllt. Dadurch wurde die AG aufgelöst und schloss sich als AG "Olympinum" kurze Zeit später wieder zusammen. Die Rahmenbedingungen werden versucht beizubehalten mit dem Unterschied das der Fokus nun mehr auf experimentaler und auch theoretischer Physik ausgeweitet wird.

Frühere Veranstaltungen rund ums Thema Geld

"Gerechtes Geld" am Moerser Schlosstheater

Aufführungen am 9., 16. und 28. Oktober, 5. und 20. November, und 10. Dezember, am 14. November und 19. Dezember.



Für weitere Fragen: D. Jankowski