Lateinisch

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Die lateinische Sprache (lat. lingua latina) ist eine indogermanische Sprache.

Latein war Amtssprache des Römischen Reichs und wurde so zur dominierenden Verkehrssprache im westlichen Mittelmeerraum. Während sich aus der gesprochenen Umgangssprache die romanischen Sprachen entwickelten, blieb das Latein der römischen Schriftsteller auch als tote Sprache bis in die Neuzeit die führende Sprache der Literatur, Wissenschaft, Politik und Kirche. Gelehrte wie Thomas von Aquin, Petrarca, Erasmus, Luther, Kopernikus, Descartes oder Newton haben Werke in Latein verfasst. Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Vorlesungen an den Universitäten in ganz Europa auf Latein gehalten. In Polen, Ungarn und im Heiligen Römischen Reich war Latein bis dahin Amtssprache. In Tausenden von Lehn- und Fremdwörtern sowie Redewendungen ist Latein heute auch in nichtromanischen Sprachen wie Deutsch oder Englisch präsent. Bei der Bildung neuer Fachbegriffe wird immer wieder auf Latein zurückgegriffen.

Wegen seiner enormen Bedeutung für die sprachliche und kulturelle Entwicklung Europas wird Latein vor allem in Deutschland an vielen Schulen und Universitäten gelehrt.

Quelle: Wikipedia-Artikel LateinWikipedia-logo-v2.svg


Am Gymnasium Adolfinum kann das Fach Latein bereits ab der Klasse 5 (Latein plus) oder ab Klasse 6 erlernt werden.

Das hängt mit der Gründung der Schule im Jahre 1582 zusammen. Der Gründer, Graf Adolf von NeuenahrWikipedia-logo-v2.svg und Moers, wollte in der Reformationszeit, dass die begabten Jungen seiner Grafschaft die biblischen Sprachen lernen (Hebräisch, Griechisch und Latein (erste Bibelübersetzungen)).